Freitag, 10. August 2012

Sex....Leben...

Sex oder Leben

In puncto Lebenserwartung schwächelt das starke Geschlecht: Männer sterben im Schnitt früher als Frauen. Ein Grund ist das kräftezehrende Ringen um Sex, mutmaßen Forscher. In Härtefall helfen Männern nur noch gute Gene

Mann sein ist nicht unbedingt ein Zuckerschlecken: Das übergeordnete biologische Lebensziel, nämlich Nachwuchs zu produzieren, verlangt auch ihnen einiges ab. Starke, dominante Männchen schlagen ihre Nebenbuhler aus dem Feld und punkten bei den Damen. Das ist nicht nur im Tierreich so.

Geraubte Lebenskraft

"Der Preis der Fortpflanzung ist hoch", berichtet Prof. Walter Arnold von der Universität Wien im Gespräch mit NetDoktor. Im Schnitt leben Männer kürzer als Frauen. In Deutschland sind das derzeit immerhin fünf Jahre. Forscher führen das darauf zurück, dass Männer um der Fortpflanzung willen aggressiver und risikobereiter agieren. Das ist gefährlich, kostet Kraft und Lebenszeit. In welchem Maße, darüber entscheiden auch bestimmte Genvarianten mit, zeigt sich nun.

Arnold hat genau letztere untersucht. Und da der Wiener Forscher nicht Humanmediziner, sondern Biologe ist, hat er dazu Tiere ins Visier genommen - in diesem Fall Gämsen. In einer Langzeituntersuchung wertete der Wissenschaftler gemeinsam mit seinem Team Erbgut und Lebenserwartung verschiedener Populationen in den österreichischen Alpen aus.
In der freien Wildbahn werden die krummgehörnten Kletterkünstler bis zu 20 Jahre alt. Das gilt allerdings nur bedingt für Alpenregionen, in denen viele Tiere mit Räude befallen sind, einer parasitären Hauterkankung, welche die Tiere entkräftet. Interessanterweise kostet sie vor allem fortpflanzungsfähigen Männchen häufig das Leben, fanden die Forscher. Offenbar machte den Böcken die parasitäre Erkrankung sehr viel mehr zu schaffen als den Geißen.

Geleerte Energiespeicher

Grund dafür ist, dass der Kraftakt der Brunft viel Energie verbraucht: "Fortpflanzungsfähige Männchen hatten ihre Körperfettspeicher gegen Ende des Winters sechs Wochen eher ausgeschöpft als Weibchen und männliche Jungtiere", erklärt Arnold. "Weniger Körperfett bedeutet aber auch, dass weniger Energie für das Immunsystem zur Verfügung steht." Dann führen Infektionen, in diesem Fall mit Parasiten, schneller zum Tode.
Ein Teil der männlichen Böcke überlebte jedoch. Gute Chancen hatten Tiere mit günstigen Genen, fanden die Forscher anhand von Erbgutanalysen heraus. Die überlebenden Männchen besaßen zwei unterschiedliche Varianten eines Gens, das für bestimmte Funktionen des Immunsystems entscheidend ist. Es ist für die Produktion des Major Histocompatibility Complex (MHC) zuständig - auch beim Menschen. MHC ermöglicht es der Körperabwehr, Krankheitserreger wie Räudemilben, aber auch Viren und Bakterien aufzuspüren.
Zwei unterschiedliche MHC-Gene sind günstig, weil sie den molekularen Radar der Abwehrkräfte erweitern: Das Spektrum der aufgestöberten Krankheitserreger wird größer. Böcke mit entsprechendem Erbgut hatten somit größere Überlebenschancen und setzten sich darum in der Population stärker durch.

Erbgutvorteil im Härtetest

Interessanterweise beobachteten die Forscher diesen genetischen Trend bei den weiblichen Tieren nicht. "Zwei Varianten dieses Gens zu besitzen ist vor allem dann ein entscheidender Vorteil, wenn es hart auf hart geht", so Arnold. Ein langer Winter gekoppelt mit einer parasitären Erkrankung und einer kräftezehrenden Brunft wären ein solch extremer Härtetest. "Offenbar ist der größere Energiebedarf brünftiger Männchen nur dann problematisch, wenn ihr Immunsystem extrem gefordert ist." Und nur dann hätten Träger verschiedenartiger Gene einen deutlichen Überlebensvorteil.

Auch für den Menschen essenziell

Zwar spielen Krätze, wie Räude beim Menschen heißt, oder harte Winter für die Überlebenschancen von Menschen in Industrienationen keine entscheidende Rolle - die Schlagkraft des Immunsystems und insbesondere der MHC-Varianten aber schon. Diese machen es dem Immunsystem überhaupt möglich, sich immer wieder auf neue Versionen von Viren und Bakterien einzustellen.
Wie entscheidend MHC ist, zeigt sich sogar bei der Partnerwahl: Bei Schnuppertests bevorzugten Frauen Männer, deren MHC sich möglichst stark von dem ihren unterschied und potentiellem Nachwuchs somit eine breiter aufgestellte Abwehr bescheren könnte, berichtet Arnold. "MHC ist derzeit ein ganz heiß beforschtes Gebiet."
Arnold ist überzeugt, dass zwei genetische Varianten zu besitzen auch für Menschenmänner von stärkerer Bedeutung sein könnte als für Frauen. "Aber das zu untersuchen, müssen wir leider unseren humanmedizinischen Kollegen überlassen", sagt er. Zumindest hat er entsprechende Hinweise bereits bei sehr viel näheren Verwandten gefunden als den Gämsen - nämlich Affen.

Dienstag, 26. Juni 2012

Intim-Rasur:

Dr. med. Britta Bürger, Gynäkologin

Rasierer und Methoden

Die Rasur im Intimbereich liegt im Trend - bei Frauen wie bei Männern.
  • Elektrorasierer hinterlassen weniger Verletzungen, sind aber nicht so gründlich.
  • Nassrasierer und Rasierschaum sind effektiv, können aber Verletzungen nach sich ziehen. Verwenden Sie nicht normalen Rasierschaum für Barthaare, sondern spezielle Produkte für die Intimrasur. Benutzen Sie außerdem immer frische Klingen, dadurch sinkt die Verletzungsgefahr. Die Rasur sollte in Wachstumsrichtung der Haare erfolgen. Nach ein paar Tagen können kleine Pickelchen auftreten. Durch Cremen (Babyöl etc.) gleich nach der Rasur und nur leichtes Aufdrücken des Rasierers lässt sich deren Auftreten aber reduzieren. Zusätzlich kann ein regelmäßiges Peeling die Hautschüppchen entfernen, welche sich auf die Haaraustrittsstellen setzen und das Haarwachstum mit der Folge von Pickelbildung behindern.
  • Pinzetten sind zwar sehr gründlich, ihre Anwendung kann aber auch schmerzhaft sein.
  • Epiliergeräte mit einer rotierenden Walze am Kopf reißen die Haare mit der Wurzel aus. Nach einiger Zeit wachsen diese aber wieder nach. Für eine dauerhafte Entfernung muss man andere Epilationsmethoden wählen, z.B. die Elektroepilation oder Laserbehandlung.
  • Enthaarungscremes kann man verwenden, muss sie aber lange einwirken lassen. Auch können Reizungen oder Allergien auftreten, das sollte man vorher testen. Von Vorteil ist, dass es nicht so stark jucken soll, wenn die Haare nachwachsen. Besonders im Bereich der Schamlippen sollten Enthaarungscremes nur sehr vorsichtig verwendet werden.
  • Wachsen ist auch eine Methode, um Haare im Intimbereich zu entfernen. Dazu gibt es Warm- und Kaltwachs. Die Haarentfernung ist recht schmerzhaft, hat aber den Vorteil, dass der Effekt lange anhält und die lästigen "Pickelchen" weniger häufig auftreten. Positiv ist es auch, wenn man sich die Haare in einem Schönheitssalon "harzen" lässt. Dann muss man sich nicht selbst Schmerzen zufügen. Solche "Waxing Studios" gibt es mittlerweile in vielen Großstädten.
  • Stromepilation ist eine weitere Methode zur Entfernung von Haaren. Dabei wird eine feine Nadel in den Haarkanal eingeführt und die Haarwurzel durch Strom "verkokelt". Die Methode ist nicht ganz billig und zudem auch nicht schmerzfrei.
  • Eingesetzt werden auch Laserbehandlungen, die nach einer Beratung durch einen Hautarzt durchgeführt werden sollten.

Worauf sollten Sie bei der Intimrasur achten?

Der Rasierer sollte nur von einer Person benützt werden. Kleine Verletzungen in der Haut können Eintrittspforten für Krankheitserreger sein, vor allem wenn sie mit Blut oder Sperma in Kontakt kommen. Vielleicht verwenden Sie einen Spiegel, eventuell mit Lupenfunktion, oder aber Sie lassen sich rasieren. Die Haut sollte dabei gespannt werden.
Wärme öffnet die Poren, wodurch die Haarentfernung erleichtert werden kann. Berücksichtigen Sie die Wachstumsrichtung der Haare. Pflegen Sie die Haut nach der Rasur, eventuell zusätzlich mit einem nicht alkoholhältigen Antiseptikum (keimtötendes Mittel).

Sex im Urlaub:

Gerade im Urlaub lernen viele Menschen einen Partner kennen, mit dem sie auch Sex haben. An die möglichen Gefahren denkt allerdings kaum jemand. Bei jedem ungeschützten Sexualkontakt aber besteht das Risiko, sich mit einer der folgenden Krankheiten zu infizieren. Sie gehören zu den Sexuell übertragbaren Krankheiten (STD):
Sexuell übertragbare Krankheiten
Ausreichenden Schutz vor einer Infektion bietet nur Safer Sex. Auf Reisen und bei häufig wechselnden Sexualpartnern ist dies dringend zu empfehlen. Wer hier "anfällig" ist, sollte immer ein Kondom dabei haben.
Ganz besonders riskant wird es für Sex-Touristen. In den einschlägigen Urlaubsorten ist ein Großteil der Prostituierten HIV-positiv. Ungeschützter Geschlechtsverkehr ist dort ein Spiel mit dem Tod.

Sonntag, 3. Juni 2012

Der Sextrick mit dem Erregungsstopp

Hören Sie beim Sex ganz plötzlich, ohne Vorankündigung, mit dem Stoßen auf. Warten Sie kurz und dringen dann wieder Zentimeter für Zentimeter in die Frau ein. Das macht manche Frauen mehr an als alles andere.

Warum funktioniert das?
Der Schlüssel zur Erregung ist das Unvorhersehbare. Das, was man erwartet, reduziert die Lust eher. Ganz zu schweigen davon, dass zuviel von der selben Empfindung dafür sorgt, dass die Frau immer weniger spürt. Aber keine Sorge, Sie müssen sich nicht ständig was Neues einfallen lassen, manchmal reicht ein Erregungsstopp. Mit dem Stoßen oder einer Berührung aufzuhören und wieder anzufangen verstärkt die Empfindungen.

Wie wende ich diesen Sextipp nun an?
Hören Sie mitten im Stoß auf, egal ob Sie gerade halb drinnen sind oder nur die Penisspitze ihre Schamlippen berührt. Schauen Sie ihr in die Augen, hören Sie ein paar Sekunden auf und fangen Sie dann wieder an. Um auch wirklich die bestmögliche Wirkung zu erzielen, beginnen Sie im Zeitlupentempo. Und werden Sie dann nach und nach schneller.

Bodypainting als kreatives Vorspiel

Ein buntes Sexleben erfordert stetig eine Menge Fantasie und Kreativität. Gelegentlich darf man den Begriff bunt dabei sogar wörtlich nehmen, denn es schadet manchmal nicht – wiederum ganz wörtlich genommen - ein wenig Farbe ins Spiel zu bringen. Auch wenn Bodypainting auf den ersten Blick vielleicht nicht wirklich mit Sex in Verbindung gebracht werden kann, ergibt sich aus der Kombination dieser scheinbar artfremden Dinge oft eine durchaus prickelnde Mischung. Alle die gänzlich daran zweifeln, können sich das Ganze als eine erweiterte Form der erotischen Massage vorstellen und schon erhellt sich das Bild ein wenig.

So funktioniert's:
Während des gegenseitigen Bemalens der Körper wird ganz sanft Farbe auf die Haut aufgebracht. Die Hände erforschen dabei jeden Zentimeter und tasten sich langsam zu den erogenen Zonen vor. Vom Bauchnabel wandern die Finger zum Po und wieder zurück, suchen nach den Innenseiten der Schenkel, erforschen die Erhebungen der Brüste oder den hart hervortretenden Bizeps. Jede einzelne Bewegung hinterlässt ein leuchtendes Muster und die beinahe unschuldig anmutende Berührungen führen zu einer unterschwelligen Erregung, die sich mit der Zeit intensiviert und schließlich fordernd an die Oberfläche steigt. Sich gegenseitig mit Sahne einzusprühen, mit Schokoladensoße zu beschmieren oder ähnliche Schweinereien erzielen zwar grundsätzlich annähernd denselben Effekt, sind aber bei Weitem nicht so ästhetisch. Das Auge isst schließlich mit...

Und danach?
Bodypainting hat außerdem noch einen ganz reizvollen Nebenaspekt, den man nicht vergessen sollte. Die Farbe muss irgendwann wieder ab und das bedeutet, dass sich das Spiel unter der Dusche fortsetzen beziehungsweise feucht fröhlich zu Ende bringen lässt.

Freitag, 25. Mai 2012

Durch Druck von außen den G-Punkt stimulieren

Wenn Sie beim Sex zustoßen, drücken Sie Ihre rechte Hand fest auf den Bauch unterhalb des Nabels. Die Orgasmen der Frau werden dadurch intensiver.

Warum funktioniert das?
Auf der dem Bauch zugewandten Seite des Vaginalkanals versteckt sich eine Stelle, so groß wie ein 10 Cent-Stück: der G-Punkt. Dieser Punkt reagiert nur auf starken Druck, der beim normalen Sex oft gar nicht erreicht wird, so dass viele Frauen glauben, sie hätten diesen Punkt gar nicht. Aber wenn Sie von außen während der Stoßbewegungen auf den G-Punkt drücken, kommt die Lustzone der Frau besser mit dem Penis in Kontakt und kann außerirdische Orgasmen auslösen.

Wie wende ich diesen Sextipp nun an?
Da der G-Punkt bei den Frauen nicht immer an der gleichen Stelle sitzt, müssen Sie nach Gefühl vorgehen. Fangen Sie damit an, den Handballen gegen ihren Nabel zu drücken. Wenn sie vor Vergnügen schreit, wissen Sie, dass Sie richtig sind. Wenn nicht rutschen Sie ein Stück weiter nach unten.

Durch Vibration zum Orgasmus

Versuchen Sie mal während dem Oralsex leise zu summen. Wenn Sie dabei auch noch die Klitoris berühren, kommen Frauen durch die Vibration sehr schnell zum Orgasmus.

Warum funktioniert das?
Es hat schon seinen Grund warum Vibratoren so beliebt sind. Jedesmal wenn die Haut von etwas Vibrierendem berührt wird, verbreiten sich die Empfindungen über einen viel größeren Bereich, als wenn sie direkt und ununterbrochen stimuliert wird. Sie aktivieren doppelt soviele Nerven mit halbem Aufwand. Wenn Sie das noch mit einer direkten Berührung zur rechten Zeit am richtigen Ort versüßen, z. Bsp. am Kitzler, werden Sie sie sehr warscheinlich zum Orgasmus bringen.

Wie wende ich diesen Sextipp nun an?
Entspannen Sie Ihre Lippen und summen Sie eine Melodie. Berühren Sie mit der äußersten Stelle Ihres Kussmundes die Außenseite ihres Kitzlers, die kleine Haube unter der Knospe und ihre Schamlippen. Bewegen Sie den Mund langsam um ihren Kitzler. Wenn Sie es nicht mehr aushält, tippen Sie rhytmisch mit der Fingerspitze auf ihren Kitzler oder lecken Sie ein paar Mal sacht über die ganze Klitoris.