Dienstag, 26. Juni 2012

Intim-Rasur:

Dr. med. Britta Bürger, Gynäkologin

Rasierer und Methoden

Die Rasur im Intimbereich liegt im Trend - bei Frauen wie bei Männern.
  • Elektrorasierer hinterlassen weniger Verletzungen, sind aber nicht so gründlich.
  • Nassrasierer und Rasierschaum sind effektiv, können aber Verletzungen nach sich ziehen. Verwenden Sie nicht normalen Rasierschaum für Barthaare, sondern spezielle Produkte für die Intimrasur. Benutzen Sie außerdem immer frische Klingen, dadurch sinkt die Verletzungsgefahr. Die Rasur sollte in Wachstumsrichtung der Haare erfolgen. Nach ein paar Tagen können kleine Pickelchen auftreten. Durch Cremen (Babyöl etc.) gleich nach der Rasur und nur leichtes Aufdrücken des Rasierers lässt sich deren Auftreten aber reduzieren. Zusätzlich kann ein regelmäßiges Peeling die Hautschüppchen entfernen, welche sich auf die Haaraustrittsstellen setzen und das Haarwachstum mit der Folge von Pickelbildung behindern.
  • Pinzetten sind zwar sehr gründlich, ihre Anwendung kann aber auch schmerzhaft sein.
  • Epiliergeräte mit einer rotierenden Walze am Kopf reißen die Haare mit der Wurzel aus. Nach einiger Zeit wachsen diese aber wieder nach. Für eine dauerhafte Entfernung muss man andere Epilationsmethoden wählen, z.B. die Elektroepilation oder Laserbehandlung.
  • Enthaarungscremes kann man verwenden, muss sie aber lange einwirken lassen. Auch können Reizungen oder Allergien auftreten, das sollte man vorher testen. Von Vorteil ist, dass es nicht so stark jucken soll, wenn die Haare nachwachsen. Besonders im Bereich der Schamlippen sollten Enthaarungscremes nur sehr vorsichtig verwendet werden.
  • Wachsen ist auch eine Methode, um Haare im Intimbereich zu entfernen. Dazu gibt es Warm- und Kaltwachs. Die Haarentfernung ist recht schmerzhaft, hat aber den Vorteil, dass der Effekt lange anhält und die lästigen "Pickelchen" weniger häufig auftreten. Positiv ist es auch, wenn man sich die Haare in einem Schönheitssalon "harzen" lässt. Dann muss man sich nicht selbst Schmerzen zufügen. Solche "Waxing Studios" gibt es mittlerweile in vielen Großstädten.
  • Stromepilation ist eine weitere Methode zur Entfernung von Haaren. Dabei wird eine feine Nadel in den Haarkanal eingeführt und die Haarwurzel durch Strom "verkokelt". Die Methode ist nicht ganz billig und zudem auch nicht schmerzfrei.
  • Eingesetzt werden auch Laserbehandlungen, die nach einer Beratung durch einen Hautarzt durchgeführt werden sollten.

Worauf sollten Sie bei der Intimrasur achten?

Der Rasierer sollte nur von einer Person benützt werden. Kleine Verletzungen in der Haut können Eintrittspforten für Krankheitserreger sein, vor allem wenn sie mit Blut oder Sperma in Kontakt kommen. Vielleicht verwenden Sie einen Spiegel, eventuell mit Lupenfunktion, oder aber Sie lassen sich rasieren. Die Haut sollte dabei gespannt werden.
Wärme öffnet die Poren, wodurch die Haarentfernung erleichtert werden kann. Berücksichtigen Sie die Wachstumsrichtung der Haare. Pflegen Sie die Haut nach der Rasur, eventuell zusätzlich mit einem nicht alkoholhältigen Antiseptikum (keimtötendes Mittel).

Sex im Urlaub:

Gerade im Urlaub lernen viele Menschen einen Partner kennen, mit dem sie auch Sex haben. An die möglichen Gefahren denkt allerdings kaum jemand. Bei jedem ungeschützten Sexualkontakt aber besteht das Risiko, sich mit einer der folgenden Krankheiten zu infizieren. Sie gehören zu den Sexuell übertragbaren Krankheiten (STD):
Sexuell übertragbare Krankheiten
Ausreichenden Schutz vor einer Infektion bietet nur Safer Sex. Auf Reisen und bei häufig wechselnden Sexualpartnern ist dies dringend zu empfehlen. Wer hier "anfällig" ist, sollte immer ein Kondom dabei haben.
Ganz besonders riskant wird es für Sex-Touristen. In den einschlägigen Urlaubsorten ist ein Großteil der Prostituierten HIV-positiv. Ungeschützter Geschlechtsverkehr ist dort ein Spiel mit dem Tod.

Sonntag, 3. Juni 2012

Der Sextrick mit dem Erregungsstopp

Hören Sie beim Sex ganz plötzlich, ohne Vorankündigung, mit dem Stoßen auf. Warten Sie kurz und dringen dann wieder Zentimeter für Zentimeter in die Frau ein. Das macht manche Frauen mehr an als alles andere.

Warum funktioniert das?
Der Schlüssel zur Erregung ist das Unvorhersehbare. Das, was man erwartet, reduziert die Lust eher. Ganz zu schweigen davon, dass zuviel von der selben Empfindung dafür sorgt, dass die Frau immer weniger spürt. Aber keine Sorge, Sie müssen sich nicht ständig was Neues einfallen lassen, manchmal reicht ein Erregungsstopp. Mit dem Stoßen oder einer Berührung aufzuhören und wieder anzufangen verstärkt die Empfindungen.

Wie wende ich diesen Sextipp nun an?
Hören Sie mitten im Stoß auf, egal ob Sie gerade halb drinnen sind oder nur die Penisspitze ihre Schamlippen berührt. Schauen Sie ihr in die Augen, hören Sie ein paar Sekunden auf und fangen Sie dann wieder an. Um auch wirklich die bestmögliche Wirkung zu erzielen, beginnen Sie im Zeitlupentempo. Und werden Sie dann nach und nach schneller.

Bodypainting als kreatives Vorspiel

Ein buntes Sexleben erfordert stetig eine Menge Fantasie und Kreativität. Gelegentlich darf man den Begriff bunt dabei sogar wörtlich nehmen, denn es schadet manchmal nicht – wiederum ganz wörtlich genommen - ein wenig Farbe ins Spiel zu bringen. Auch wenn Bodypainting auf den ersten Blick vielleicht nicht wirklich mit Sex in Verbindung gebracht werden kann, ergibt sich aus der Kombination dieser scheinbar artfremden Dinge oft eine durchaus prickelnde Mischung. Alle die gänzlich daran zweifeln, können sich das Ganze als eine erweiterte Form der erotischen Massage vorstellen und schon erhellt sich das Bild ein wenig.

So funktioniert's:
Während des gegenseitigen Bemalens der Körper wird ganz sanft Farbe auf die Haut aufgebracht. Die Hände erforschen dabei jeden Zentimeter und tasten sich langsam zu den erogenen Zonen vor. Vom Bauchnabel wandern die Finger zum Po und wieder zurück, suchen nach den Innenseiten der Schenkel, erforschen die Erhebungen der Brüste oder den hart hervortretenden Bizeps. Jede einzelne Bewegung hinterlässt ein leuchtendes Muster und die beinahe unschuldig anmutende Berührungen führen zu einer unterschwelligen Erregung, die sich mit der Zeit intensiviert und schließlich fordernd an die Oberfläche steigt. Sich gegenseitig mit Sahne einzusprühen, mit Schokoladensoße zu beschmieren oder ähnliche Schweinereien erzielen zwar grundsätzlich annähernd denselben Effekt, sind aber bei Weitem nicht so ästhetisch. Das Auge isst schließlich mit...

Und danach?
Bodypainting hat außerdem noch einen ganz reizvollen Nebenaspekt, den man nicht vergessen sollte. Die Farbe muss irgendwann wieder ab und das bedeutet, dass sich das Spiel unter der Dusche fortsetzen beziehungsweise feucht fröhlich zu Ende bringen lässt.